Gay BDSM

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Fantasie und Praxis beim Gay BDSM

Erwartungsvoll sehe ich mich in dem Raum um. Es ist ein echter BDSM Dungeon, genauso, wie ich mir das vorgestellt habe.

BDSM und Gaysex, diese Kombination übt schon sehr lange eine ungeheure Faszination auf mich aus. Bisher war es mir allerdings noch nicht vergönnt, mit Gay SM beides zusammen genießen zu dürfen. Oder erleiden zu müssen; je nachdem, wie man es sieht; als der devote Teil, der Sklave bei Gay SM werde ich sicherlich nicht nur Freude dabei empfinden, unter die Hände eines strengen, dominanten, Gay Masters in Leder mit der Peitsche in der Hand zu geraten. Vielleicht sind dies die letzten Minuten für diesen Abend, in denen ich mich frei bewegen kann.

Es hat mich ohnehin schon gewundert, warum der Meister und Dom mich so leichtsinnig ohne Aufsicht im Dungeon gelassen hat; ich könnte doch jetzt alles Mögliche anstellen … Ich könnte es, wenn ich nicht eine solche Angst vor der Strafe hätte, die mir ganz bestimmt bevorsteht, wenn ich mich jetzt nicht anständig benehme und demütig meinen Gay Herrn und Meister erwarte, ohne etwas anzufassen oder gar kaputt zu machen.

Okay, also anfassen werde ich ganz bestimmt nichts. Aber ansehen darf ich mir die Sadomaso Sextoys bestimmt. Neugierig betrachte ich die ganzen Geräte vom Andreaskreuz über den Strafbock und die Streckbank bis hin zu den verschiedenen Peitschen, Gerten, Rohrstöcken, Klammern und anderen Folterinstrumente, die zum Teil auf den Oberflächen liegen, zum Teil an der Wand hängen.
Ja, es ist alles da, was ich mir unter Gay SM vorgestellt habe.

Jetzt allerdings, wo mir die erste Gay BDSM Session nun live bevorsteht, wo ich es am eigenen Leib erfahren werde, wie das ist, wenn eine Peitsche grausam auf den blanken Hintern herabsaust und zubeißt, wenn Lederfesseln mich unbeweglich fixieren, ist mir doch etwas mulmig zumute. In der Theorie, oder vielmehr in meiner überschäumenden erotischen Fantasie ist der erotische Sadomasochismus unter Schwulen für mich das Geilste, was es überhaupt nur gibt.

Ob ich der Sklavenerziehung mit ihrer Demütigung, mit ihren schmerzhaften Behandlungen und harten Strafen am Ende aber wirklich gewachsen bin, das muss ich erst noch herausfinden.
Ich nähere mich dem Andreaskreuz, stelle mir vor, wie sich das wohl anfühlt, wenn ich hilflos daran gefesselt bin. Und nun wage ich es doch, eine Hand auszustrecken, um das Holz zu berühren.

„Aber nicht doch!“ ruft mich in diesem Augenblick eine scharfe Stimme vom Eingang des Dungeons zurück. „Das Andreaskreuz ist nicht das geeignete Instrument für Gay SM. Da muss es schon der Strafbock sein, wo dein geiler Arsch so richtig schön zugänglich und frei in die Höhe gereckt ist. Das wird meiner Peitsche ebenso gut gefallen wie meinem Schwanz. Und beim Gay SM musst du als gehorsamer Sklave ja schließlich für beides bereitstehen, nicht wahr?“

Ich nicke, stumm; zum Reden bin ich außerstande. Ich weiß nicht mehr so genau, ob ich mich auf das Kommende freue oder es fürchte; ich weiß nur noch, es steht mir unausweichlich bevor, was auch immer es ist.

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